Bille & Zottel - Sungilas Horsey Arts

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Bille & Zottel

CollectA/Schleich/ Safari


Hiermit möchte ich euch Bille & Zottel vorstellen.

Die beiden Hauptfiguren aus einer Jugendbuchreihe im Modell darzustellen kam mir in den Sinn,
als ich bei einem Umzug meine Hörspielkassetten aus Kindertagen entdeckte.

Die Beiden habe ich so gestaltet, wie ich sie mir damals vorgestellt habe.

Das rot-weiße Pony Zottel und die blonde Bille:


Zur Autorin:

Unter dem Pseudonym Tina Caspari schrieb die Jugendbuchautorin Rosemarie Eitzert
die tollen Geschichten um Bille und Zottel.

Rosemarie Eitzert wurde 1939 auf dem Land, in der Nähe von Berlin geboren.

Sie selbst erzählte: " Ich hatte das große Glück, auf einem Gutshof mit vielen Pferden aufzuwachsen.
Zu meinen vierbeinigen Freunden gehörte auch das rot-weiß-gescheckte Pony Zottel, das unglaublich verfressen und immer zu Streichen aufgelegt war.
Als wir bei Kriegsende in den Westen flohen, war ich sehr traurig, dass Zottel zurückbleiben musste.
Ich werde das rundliche, kleine Pony nie vergessen."



Zur Geschichte:

Die zu Beginn zwölfjährige Hauptfigur Sibylle Abromeit lebt mit ihrer Mutter,
von ihr liebevoll Mutsch genannt, und ihrem Stiefvater "Onkel Paul" in dem Dorf Wedenbrück,
in Schleswig - Holstein.

Durch einen Unfall lernt Bille ihr Idol Hans Tiedjen kennen, der ihr das Reiten beibringt.

Sie bekommt ihr Pony Zottel, welches aus einem heruntergekommenen Wanderzirkus gerettet wurde.

Gemeinsam mit ihren Freunden, den Geschwistern Bettina, Simon, Daniel, Florian und Herr Tiedjens Sohn Tom gehen sie durch dick und dünn, und erleben viele Abenteuer.
So ziemlich alles dreht sich um die Pferde, das Reiten, den Turniersport mit Trainer Hans Tiedjen, und dessen Pferde, aber auch um die Familie und den Alltag den es zu bewältigen gilt, die Dinge die das Leben spiel, bis hin zum erwachsen werden.

Nicht selten geht es dabei auch um die Gefräßigkeit und die damit verbundenen Ausbruchsversuche von Zottel, der einfach für jeden Spaß und Unsinn zuhaben ist.


Erzählung zu dem nächsten Bild:
Auf einer Reitersafari durch den Hunsrück steuern Bille und ihre Freunde auf einer Tagestour einen stillen, abgelegenen See an.
Als sie endlich, erschöpft vom langen Ritt durch den Hochwald, am See ankommen wird schnell klar:
Mit der Ruhe ist es vorbei, denn am See ist nun auch ein gut besuchter Campingplatz.
Da sie zu müde sind um weiter zu reiten, beschließen sie dennoch zu bleiben, und erst einmal ein Bad zu nehmen.
Während die Freunde und ihre Pferde nur Entspannung und Abkühlung im Wasser suchen, rücken ihnen die Camper auf die Pelle, als wenn sie noch nie ein Pferd gesehen hätten.
Ohne Rücksicht paddelt ein rotes Schlauchboot um sie herum.
Die Insassen, Vater und Sohn, versuchen mit Gebrüll und wilden Paddelschlägen möglichst nah an Zottel heranzukommen, um ihn zu fotografieren.
Dabei ignorieren sie die aufgeregte Bille völlig, die versucht die Beiden zurückzuhalten und zu warnen.
Denn auch Zottel fühlt sich nun bedrängt, und wiehert ärgerlich.
Als der Sohn noch einmal schreiend mit dem Paddel ins Wasser schlägt, streift er dabei Zottels Nase mit dem Paddel nur leicht, aber das genügt.
Zottel steigt mit einem empörten Wiehern!
Als er wieder nach vorne fällt, landet Zottel mit den Hufen auf dem Schlauchboot - und versenkt es auf dem Grund.

Die Freunde haben ihr Nachtlager, ein Stück weit weg von den Campern, an einer alten Scheune aufgeschlagen.
Nach all der Aufregung lassen sie den Abend am Lagerfeuer, gekuschelt in ihre Schlafsäcke und in den Sternenhimmel blickend, ausklingen.
Müde wie sie sind fallen ihnen aber schnell die Augen zu.
Nur Zottel hat noch genügend Energie, und wie so oft von Neugier und Hunger getrieben, macht er sich selbstständig.
Es zeiht ihn zum Campingplatz zurück.
Schnuppernd läuft er zwischen Zelten und Campingwagen umher, auf der Suche nach Essbarem.
Zottel macht dabei weder vor geöffneten Zelteingängen halt, noch vor einem Campingwagen, in den er halb hinein klettern muss, um an die Leckereien zu kommen.
Als er in ein Zellt schaut, und dabei ein schlafendes Paar beschnuppert, welches zunächst im Halbschlaf glaubt, es sei der jeweils andere Partner, erwacht die Frau und erkennt hysterisch schreiend ihren Irrtum!
Jedoch nicht WAS sich da in ihr Zelt geschlichen hat.
Zottel ergreift sogleich die Flucht!  
Auf seinem Weg, zurück zum Schlafplatz seiner Freunde und der Kinder an der Scheune, reist er in wildem Galopp Zelt und Wäscheleinen mit sich.
Unter den Campern, durch Schreie und einstürzende Zelt aus dem Schlaf gerissen, entsteht Chaos.
Man glaubt an ein Gespenst, das da mit wehenden Gewändern über den Campingplatz fegt.
Als Zottel, noch behangen mit dem Mitgerissenen, an der Scheune ankommt erwacht Bille, und kann ihren Augen nicht trauen!
Schnell sind auch die anderen wach, und es wir ebenso schnell klar was passiert sein muss, denn das Geschrei vom Campingplatz ist noch immer zu hören.



Bille und Bettina befreien Zottel von den Leinen, den Handtüchern
und Kleidungsstücken, die er mit sich gerissen hat.
Die anderen Freunde schleichen sich zum Zeltplatz hinüber, um zu hören was dort vor sich gegangen ist.
Da tatsächlich alle an einen Geist glauben, entleihen die Kinder im Schutz der Dunkelheit
eines der Schlauchboote und verankern es, samt Zottels Mitbringseln, in der Mitte des Sees.
Sollen die Camper ruhig weiter an den Geist glauben!




Ich hoffe der kleine Einblick in die Bille & Zottel Geschichten hat euch gefallen!


 
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